Schneewittchen^4

 

 Eine Oper für Kinder von Thomas Smolej, Christian Koch und Katrin Koch

 frei nach den Gebrüdern Grimm und der Musik von Engelbert Humperdinck

 

„Spieglein, Spieglein an der Wand…“ In rund 70 Minuten erzählt ein kleines, exklusives Ensemble die Geschichte schnell, witzig, mitreißend, modern und … doch klassisch. Denn die Original-Musik stammt von Engelbert Humperdinck, dessen bekannteste Oper wohl „Hänsel und Gretel“ ist.

 

Auch hier befragt die Königin ihren Spiegel nach der Schönsten im ganzen Land. Nachdem dieser nicht mehr ihren Namen nennt, wird der Jäger beauftragt, Schneewittchen im Wald zu töten. Dem Mädchen gelingt allerdings die Flucht und sie findet Unterschlupf bei den sieben Zwergen. Die böse Königin lässt weiterhin nichts unversucht, Schneewittchen loszuwerden. Wird auch hier der Prinz auf seinem weißen Pferd rechtzeitig zu Hilfe kommen?

 

Hier regt ein gelungener Mix aus Erzählung, szenischer Darstellung, Tanz, klassischer Musik und moderner Soundeffects das junge Publikum nicht nur zum Mitfiebern an - und sorgt für (musikalische) Überraschungen - sondern zeigt auch, dass dem Genre Oper manchmal zu Unrecht nachgesagt wird, alt und verstaubt zu sein.

 

Diese neue Version von Schneewittchen wird junge und nicht mehr ganz so junge Kids garantiert faszinieren und in ihren Bann ziehen!

 

Schneewittchen: Katrin Koch

Die (böse) Königin: Sylvia Rieser

Die sieben Zwerge und musikalische Leitung: Christian Koch

Erzähler und Inszenierung: Thomas Smolej

Tanz: Francine Belinga und Amelie Grünsteidl

Choreografie: Fabian Huster

Grafik: Anna Raisl

Technische Assistenz: Natascha Ties

 

 


Aus: NÖN vom 24.November 2023, von Edith Hofmann

 

 

 

Schneewittchen - nicht nur für Kinder ein Erlebnis

 

Die Inszenierung von „Schneewittchen“ wurde eigens für die Musikreihe „Geras klingt“ auf die Bühne gebracht. Besucher waren begeistert.

 

„Spieglein, Spieglein, an der Wand“ - Wer kennt sie nicht, diese schicksalsträchtige Frage der bösen Stiefmutter? Im Marmorsaal des Stiftes Geras wurde sie von Sylvia Rieser gestellt, der Spiegel antwortete in einer gelungenen Tonbandeinstellung, die der gesamten Produktion noch einmal ein besonderes Flair verlieh. „Schneewittchen wurde auf unsere Bitte nur für uns gemacht“, freut sich Gerlinde Hofbauer, Organisatorin von Geras klingt über den herausragenden Erfolg, denn der Marmorsaal war wirklich bis auf den letzten Platz ausgebucht.

 

Dem kleinen Ensemble gelang eine Mischung aus Erzählung, szenischer Darstellung, klassischer Musik und modernen Soundeffekten, die nicht nur das junge Publikum zum Mitfiebern anregte und für so manche Überraschung sorgte.

 

Katrin Koch sang und spielte sich in der Rolle von Schneewittchen in die Herzen der Zuseher. Christian Koch begeisterte als die sieben Zwerge, wobei er jedem der Zwerge mit unterschiedlicher Stimme unverkennbar einen eigenen Charakter verlieh. Ebenfalls begleitete er die Aufführung am Klavier. Die Inszenierung griff dabei auf die Originalmusik von Engelbert Humperdinck zurück. Als Erzähler und in verschiedenen weiteren Rollen des Jägers war Thomas Smolej zu hören und zu sehen. Unterstützung kam von den Tänzerinnen Francine Belinga und Amelie Grünsteidl.

 

Aus: meinbezirk.at/horn vom 20.November 2023, von H.Schwameis

 

 

Stift Geras verzaubert mit märchenhaftem Schneewittchen im Marmorsaal

 

"Geras klingt" verzaubert mit märchenhaftem Schneewittchen im Marmorsaal des Stift Geras

 

Der Marmorsaal des Stifts Geras wurde am vergangenen Wochenende zum Schauplatz eines zauberhaften Märchenerlebnisses, als die Aufführung von "Schneewittchen" im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Geras klingt" die Zuschauer in eine faszinierende Welt entführte - ein bezauberndes Spektakel, das nicht nur die jungen Besucher, sondern auch die Erwachsenen in seinen Bann zog.

 

Liebenswertes Schneewittchen: Katrin Koch
In der Hauptrolle des liebenswerten Schneewittchens glänzte die talentierte Katrin Koch, die mit Anmut und Ausdruckskraft die Kinderherzen im Sturm eroberte. Gegenüber stand ihr die beeindruckende Sylvia Rieser in der Rolle der bösen Königin, die mit einer fesselnden Mischung aus Eleganz und Bösartigkeit das Publikum begeisterte.

 

Die sieben entzückenden Zwerge, verkörpert von Christian Koch, versprühten nicht nur Charme, sondern sorgten auch für viele amüsante Momente auf der Bühne. Seine bezaubernde Darstellung der Zwerge fand im Publikum großen Anklang und trug wesentlich zur lebendigen Atmosphäre bei.

 

Thomas Smolej überzeugte in seinen vielfältigen Rollen als Erzähler, Jäger und Prinz. Sein facettenreiches Spiel verlieh den Charakteren Authentizität und trug maßgeblich zum Gelingen der Vorstellung bei.

 

Musik von Engelbert Humperdinck
Eine besondere Note verlieh dem Märchenspiel Christian Koch am Klavier, der mit seiner musikalischen Begleitung das Geschehen auf der Bühne gekonnt untermalte. Die Originalmusik von Engelbert Humperdinck fügte sich harmonisch in die Inszenierung ein und trug zur Magie des Moments bei.

 

Das Publikum honorierte die Darstellerinnen und Darsteller mit tosendem Applaus, der die Begeisterung und das Engagement des gesamten Ensembles würdigte.

 

Besonders erfreulich war zu beobachten, wie die jungen Zuschauer gebannt dem Geschehen auf der Bühne folgten. Strahlende Kinderaugen und begeisterte Gesichter zeugten von einer gelungenen Vorstellung, die nicht nur unterhielt, sondern auch das Interesse an kulturellen Ereignissen weckte.

 

Insgesamt war die Aufführung von "Schneewittchen" im Marmorsaal des Stifts Geras ein voller Erfolg. Die gelungene Inszenierung, die beeindruckenden Darstellerinnen und Darsteller, die musikalische Begleitung und die begeisterte Reaktion des Publikums machen diese Aufführung zu einem unvergesslichen Höhepunkt in der Veranstaltungsreihe "Geras klingt".